
In meiner Malerei arbeite ich aus der Beobachtung heraus und beschäftige mich mit meiner unmittelbaren Umgebung sowie der Wahrnehmung von Raum. Innen- und Außenräume, architektonische Fragmente, Oberflächen, Kanten und das Licht alltäglicher Situationen bilden die Grundlage für reduzierte Kompositionen, in denen Farbe und Flächen den Raum strukturieren.
Innerhalb dieser scheinbar ruhigen Bildräume bleibt eine latente Spannung bestehen: eine räumliche Mehrdeutigkeit, die sich einer eindeutigen Lesart entzieht. Vertraute Motive verschieben sich und erhalten eine subtile Fremdheit. So entstehen Bilder, die sich zwischen Intimität und Künstlichkeit, zwischen Wiedererkennen und Irritation bewegen. Farbe und Fläche dienen mir dabei als Mittel, Räume neu zu ordnen und Wahrnehmung erfahrbar zu machen.



