EMELI THEANDER

Ghosts in my Fur

09.09. – 16.10.2026

Die Dorothea-Konwiarz-Stiftung freut sich, die Verleihung des Dorothea-Konwiarz-Bonus für Malerei an Emeli Theander bekanntzugeben.

Wir laden Sie herzlich zur Ausstellung der Künstlerin ein, die am Freitag, den 4.09.2026, von 18 bis 21 Uhr eröffnet.

19 Uhr | Begrüßung und Ehrung von Emeli Theander durch den Vorstand

 

 

EMELI THEANDER

JOSEPHINE ROTHÄUSER

Stipendiatin 2026/2027

© Jascha Froh
Josephine Rothäuser (*2001 in Berlin) lebt und arbeitet in Berlin. Im Februar 2026 hat sie ihr Studium in der Bildenden Kunst als Meisterschülerin von Valérie Favre abgeschlossen. Im Mai 2026 war sie für den UdK Berlin Art Award nominiert. Sie nahm am Residency- und Ausstellungsprojekt im Centre Dürrenmatt in Neuchâtel teil und stellte in verschiedenen Gruppenausstellungen, u.a. im Kunstraum Potsdamer Straße, in der Galerie Burster und verschiedenen kuratierten Ausstellungen im UdK Halbhaus aus.

Meine künstlerische Praxis untersucht anthropomorphe, psychosomatische Zustände als Bildkörper und materielles Ereignis. Mich interessiert, inwiefern sich Körperlichkeit aus dem Bildträger selbst konstituiert. Der Körper fungiert nicht als Darstellung, sondern konstituiert sich aus reaktiven Prozessen des Arbeitens. Formale Aspekte der Malerei fragmentieren, verschieben sich und destabilisieren ihre Grenzen.

Der Bildträger wird nicht als neutraler Grund behandelt, sondern ist Widerstand und struktureller Bestandteil der Arbeit. Durch destruktive Eingriffe entstehen Fragmente, die vernäht, gespannt und rekonstruiert werden. Kollision und Wiederherstellung prägen eine fortlaufende Suche nach Genugtuung. Die Überarbeitung der Malerei als materielles Ereignis und der versiegelnde Umgang mit Farbe führen zu einer Anspannung des Materials, in der sich Spuren und Kollisionen manifestieren. Die Leinwand tritt in den Raum und bildet eine hybride Schnittstelle zwischen Bild- und Realraum.

Instagram: @phinemitph

 

SEONGWON PARK

Stipendiatin 2026/2027

Seongwon Park (*1990) lebt und arbeitet in Berlin. Sie hat 2024 ihren Abschluss an der Universität der Künste in Berlin gemacht, wo sie bei Prof. ins Weber studiert hat. Wichtige Ausstellungsorte: Haubrok Foundation (geplant für September 2026), FWR Galerie (2025/2026), Paper Positions (2026), Wehrmühle Museum in Biesenthal (2025).

Meine Arbeit konzentriert sich auf die Leerstellen, das „Abwesende“ und das Unvollkommene im urbanen Raum. Die Untersuchung, die mit persönlichen Erinnerungen begann, hat sich mittlerweile auf das gesamte Stadtbild Berlins ausgeweitet; die Stadt zu lesen bedeutet, mich selbst zu lesen. Die zu Beginn meines Studiums in Deutschland begonnene Malerei-Serie, die als visuelles Archiv zur Aufzeichnung von Erinnerungsfragmenten dient, hat ihren Ursprung in einem kleinen Unterschlupf, den ich als Kind aus Möbeln baute. Dies ist ein spielerischer Raum der Selbstfindung und zugleich der Kern meiner heutigen Arbeit. Seitdem richte ich meine Aufmerksamkeit auf die flüchtigen Orte, die zwischen den massiven Strukturen Berlins verschwinden. Als beobachtende Außenseiterin mache ich die Dinge, die im Offensichtlichen verborgen sind, durch Zeichnung, Malerei und Skulptur sichtbar. 

www.seongwonpark.com
Instagram: @seongwon.art 

ELENA MIR FAKHRAEI

Stipendiatin 2026/2027

Elena Mir Fakhraei (*2002 in Berlin) lebt und arbeitet in Berlin. Seit 2020 studiert sie Freie Kunst/Malerei an der Kunsthochschule Weißensee in der Klasse von Nader Ahriman. In ihrer künstlerischen Praxis setzt sie sich mit Malerei sowie Film und Video auseinander. Ihre Arbeiten wurden u.a. im Künstlerhaus Bethanien sowie im Kleist-Museum und im Expoost in Horn (Niederlande) ausgestellt.

Kunst hat für mich viel mit Sprache zu tun. Viele meiner Arbeiten, sei es Malerei oder auch Film, entstehen aus dem Versuch heraus, familiäre Erinnerungen und Erzählungen in eine eigene visuelle Form zu übersetzen. Sprache war dabei immer ein zentrales, aber auch widersprüchliches Element. Ein Mittel der Verständigung und zugleich ein Ort von Missverständnissen, Übersetzungen und offenen Fragen. Im Grunde suche ich nach einer eigenen Übersetzung der Sprache und Herkunftsgeschichte meiner Familie in meinem gegenwärtigen Kontext. Persönliche Erlebnisse, oft aus meiner Kindheit, bilden dabei den Ausgangspunkt meiner Arbeiten. Es entstehen collageartige Bildräume, die sich aus Fragmenten von Erinnerung zusammensetzen und nicht unbedingt einer realen Logik folgen. Familienporträts tauchen in diesen Räumen immer wieder auf. Figuren sitzen nebeneinander, begegnen sich oder scheinen in stillen Dialog zu treten. Gleichzeitig werden diese Szenen durch Verschiebungen, Überlagerungen oder absurde Elemente gebrochen. In Figuren, Puppen oder popkulturellen Charakteren suche ich dabei nach visuellen Repräsentationen und frage mich, wie viel meiner eigenen Erzählung und Narration sie tragen können.

 Instagram: @elena_mirf

GELI DERZAPF

Stipendiatin 2026/2027

© Meret Freisen

GELI DERZAPF (*1998 im Allgäu) lebt und arbeitet in Berlin. Von 2019 bis 2025 studierte sie in der Fachklasse für Malerei von Prof. Valerie Favre an der Universität der Künste Berlin. Zudem studierte sie zunächst Katholische Theologie, später Philosophie an der Freien Universität Berlin. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im CDN Museum (Schweiz), der Foundation WhiteSpaceBlackBox (Schweiz) sowie in der Galerie Nothelfer in Berlin gezeigt. 2025 illustrierte sie einen Artikel für das Missy Magazine.

Ich arbeite mit Ölkreide und Buntstiften auf Papier. In meinen Arbeiten treffen kindliche und religiöse Ikonografie auf Körper, Blumen und hybride Figuren zwischen Verletzlichkeit, Abwehr und Metamorphose. Mich interessiert die Reibung zwischen Zartheit und Härte, Naivität und Kontrolle, Spiritualität und digitaler Gegenwart. 

Meine Arbeiten entstehen meist nachts, am Boden und in hoher Konzentration. In einer simulierten und überreizten Welt verstehe ich die Arbeit auf Papier als Form der Isolation und Verdichtung. Meine Bilder wirken freundlich, sind aber nie harmlos.

 

 www.geliderzapf.com
art@studiogeli.de
Instagram: @studio__geli

 

 

Werkabbildungen © Meret Freisen

 

JOHANNA BALLWEG

Stipendiatin 2026/2027

Johanna Ballweg (*1995 in Wertheim) lebt und arbeitet in Berlin. Sie studiert Bildende Kunst an der Universität der Künste in der Klasse von Manfred Pernice. Ihre Arbeiten waren zuletzt in der Ausstellung „hey-hey, my-my“ im MyPlace Selfstorage Berlin Mitte zu sehen. 2025 erhielt sie den Sonderpreis der Hans- und Charlotte Krull-Stiftung im Rahmen des Schinkel-Wettbewerbs, 2026 eine Studienförderung der Akademie der Künste.

Ich arbeite mit Spuren in Bildern, Objekten und Räumen als Einschreibungen von Zeit. Mich interessiert der Zustand des Fragmentarischen: der Moment, in dem Vergangenheit und Gegenwart ineinander übergehen, ohne sich zu schließen oder aufzulösen. Fundstücke wie Zeitungen, Objekte oder Fotografien sind für mich weniger Dokumente als Relikte, die ich in Schichtungen, Überlagerungen und gezielten Auslassungen setze. Durch Lücken, Verschiebungen und „Spotlights“ entstehen Konstellationen, die nicht festlegen, sondern verschieben. Mich interessiert, wie Sichtbarkeit organisiert wird, welche Blickrichtungen entstehen und welche entzogen bleiben.

www.johanna-ballweg.com 
ballweg.johanna (at) gmail.com

MATHILDA AUGART

Stipendiatinnen 2026/2027

Mathilda Augart (*1993 in Dresden) lebt und arbeitet in Berlin. Nach einem Grundstudium für Tanz an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden studierte sie Freie Kunst/Bildhauerei an der Kunsthochschule Berlin Weißensee, wo sie 2023 ihr Diplom absolvierte und 2025 Meisterschülerin von Albrecht Schäfer war.

In ihrer künstlerischen Praxis arbeitet sie mit Malerei, Installation, Video und Skulptur. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf figurativer Malerei, die persönliche Erfahrungen, psychologische Zustände und urbane Beobachtungen verarbeitet. Ihre Arbeiten wurden unter anderem in Berlin, Hoorn (NL) sowie im Rahmen einer Residency im Edvard Munch Haus in Warnemünde gezeigt.

Seit 2024 ist sie Direktorin der Ausstellungsflächen von Culterim | Spaces in Berlin.

 

Malerei ist für mich ein unmittelbares Medium, um persönliche Erfahrungen, emotionale Zustände und Beobachtungen meiner Umgebung in Bilder zu übersetzen. Viele Arbeiten entstehen intuitiv und erst im Nachhinein wird sichtbar, welche Themen oder Situationen sich darin eingeschrieben haben. Ausgangspunkt sind häufig Beziehungen, Erinnerungen oder Orte aus meinem direkten Umfeld.

In meiner Malerei verbinden sich reale Situationen mit psychologischen oder traumartigen Momenten. Mich interessiert, wie sich innere Zustände in konkrete Bildsituationen übertragen lassen. Im Gegensatz zur Bildhauerei erlaubt mir die Malerei eine direkte Umsetzung von inneren Bildern ohne großen technischen Umweg. Genau diese Unmittelbarkeit macht sie für mich essenziell.

www.mathilda-augart.com
Instagram; @mathilda.augart

 

EMELI THEANDER

Dorothea-Konwiarz-Bonus für Malerei 2025/26

Emeli Theander wurde 1984 in Schweden geboren. Nach ihrem Schulabschluss 2003 zog sie nach Berlin und verdiente ihren Lebensunterhalt einige Jahre mit dem Verkauf ihrer Zeichnungen als Siebdrucke auf Flohmärkten. In dieser Zeit machte sie auch Street Art unter dem Namen Chin Chin. Sie studierte Bildende Kunst in der Klasse von Valerie Favre an der Universität der Künste 2006-2012. Während ihres Studiums und eines sechsmonatigen Künstlerstipendiums in der Platoon Kunsthalle in Seoul legte sie das Pseudonym Chin Chin auf Eis und konzentrierte sich stattdessen auf die Ölmalerei. Von 2009 bis 2011 wurde sie von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. 2013 erhielt sie den „Preis der Sammlung Merkel und der Stiftung für Malerei“, 2014/2015 würde sie Dorothea-Konwiarz Stipendiatin. 2020 gewann sie den Delphian Open Call. Im selben Jahr kuratierte sie ihre erste Gruppenausstellung im Kunstverein Montabaur b-05 im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz. 2024 gewann sie den „Jackson’s Art Prize“. Sie hat an zahlreichen Ausstellungen und Kunstmessen teilgenommen, darunter „Drawing Now“, Carreau du Temple, (Paris 2026, 2023), „Hopscotch“, Bonian Space (Peking 2024), „Dream Keepers“, Galerie Sczydlowski (Warschau 2024), „A la Source“, Galerie DYS (Brüssel 2023), „End of Eden“, Galerie Wolfsen (Aalborg 2022), „Doing Identity – The Reydan Weiss Collection“, Kunstmuseum Bochum (2017), „Objects of Attention“, Estnisches Museum of Applied Arts and Design (Tallinn 2018), „Not Guided to Get Here“, Kommunale Galerie Berlin (2018) und „Projekt für die Gegenwart“, Haus am Lützowplatz (Berlin 2010).

Ich arbeite vorwiegend mit Malerei und Zeichnung. Meine Kunst bewegt sich in Landschaften und Situationen, die weniger geografsche Orte als psychische Zustände darstellen. Mich interessiert, wie das Selbst und seine Umgebung miteinander verwoben sind und wie die Grenzen zwischen Schutz und Ausgesetztheit, Natur und Kultur, Stabilität und Aufösung fießend bleiben. Meine Bildwelt ist von Ambivalenz geprägt. Was zunächst vertraut oder idyllisch erscheint, kann zugleich Verletzlichkeit, Spannung oder Fremdheit in sich tragen. Viele Arbeiten kreisen um die Gleichzeitigkeit widersprüchlicher Erfahrungen und die Frage, wie sich diese in Bildern verdichten lassen. Wiederkehrende Figuren, Tiere und andere Elemente treten in wechselnden Beziehungen zueinander. Sie erscheinen als Begleiter, Gegenüber oder Störenfriede und verschieben die Grenzen eines vermeintlich geschlossenen Selbst. Durch die Verbindung fgurativer Motive mit freien malerischen Prozessen entstehen offene Bildwelten, in denen Erzählungen fragmentarisch bleiben und unterschiedliche Lesarten nebeneinander bestehen können.

 

SOPHIA ASHRAF & EIGHT FANG

still, not still

13. Mai bis 1. Juli 2026

Eröffnung
Freitag, 8. Mai 2026
18 bis 21 Uhr

„Man kann nach Hause zurückkehren, solange man versteht, dass Zuhause ein Ort ist, an dem man noch nie gewesen ist.“ – Ursula K. Le Guin

Wir tragen die Räume in uns, in denen wir gelebt haben. Etwas bleibt in Räumen zurück, nachdem der Körper sie verlassen hat. Etwas bleibt im Körper zurück, nachdem der Raum verschwunden ist. Der Körper nimmt diese Dinge in sich auf, verschmilzt mit ihnen und bewegt sich in ihnen zwischen Anwesenheit und Abwesenheit.

still, not still versammelt zwei künstlerische Positionen, die danach fragen, was es bedeutet, in Räumen zu existieren, die niemals einfach gegeben sind, sich durch Umgebungen zu bewegen, die vertraut wirken und dennoch in einem wesentlichen Sinne fremd bleiben. Die Werke oszillieren zwischen dem Zweidimensionalen und dem Räumlichen, zwischen der Oberfläche, die eine Welt trägt, und der Struktur, die sie hervorbringt.

Sophia Ashraf arbeitet aus der Beobachtung heraus und bewegt sich zwischen Innen und Außen, zwischen Oberflächen, Kanten und dem Licht alltäglicher Umgebungen. Ihre Kompositionen sind bewusst reduziert, nicht um zu vereinfachen, sondern um das Konstruierte lesbar zu machen. Vertraute Räume gewinnen eine subtile Fremdheit. Die Atmosphäre schwebt zwischen Intimität und Künstlichkeit, zwischen dem Wiedererkannten und dem leicht Befremdlichen.

Eight Fang arbeitet von innen heraus, aus den Systemen, die Raum organisieren. Die Arbeit löst die Unterscheidung zwischen Körper und Objekt, zwischen Organismus und Struktur nicht auf. Sie hält beides in einer produktiven Nähe, jedes durch die Gegenwart des anderen verändert. Aus einer diasporischen Erfahrung heraus bewohnt die Arbeit eine fremde Einsamkeit, den Zustand eines Körpers, der nie vollständig angekommen ist.

Jede Position findet ihren eigenen Zugang. Sophia Ashraf arbeitet vorwiegend mit Malerei und erkundet ihre Umgebung und räumliche Wahrnehmung durch reduzierte Kompositionen aus Farbe, Fläche und Licht. Eight Fang arbeitet mit Installation und Malerei und folgt einem modularen System als materielle Sprache und kritischem Rahmen, in dem die tragende Struktur selbst Teil der Arbeit wird und das System, das die Arbeit hält, zugleich ihr Gegenstand ist. In beiden Positionen ist Raum weder stabil noch neutral. Er wird konstruiert, wahrgenommen und verinnerlicht, als gebauter Raum, als sozialer Raum, als digitaler Raum. still, not still beschreibt diesen Schwebezustand: weder vollständig still noch in Bewegung, sondern den Moment dazwischen, in dem die Dinge fortbestehen. Wo Langsamkeit die einzige Form von Intimität wird und das Vertraute immer gerade noch außer Reichweite bleibt.

Ashraf | Fang

 

BEGLEITPROGRAMM

Freitag, 26.6.2026
18:30 Uhr Führung mit Sophia Ashraf, Eight Fang und Cora Waschke durch die Ausstellung
19:30 Uhr Performance von Eight Fang: „Tie Gee“ mit Shar Adams, Nana (Annalise Van Even), Rafael Garcia Jaramillo und Eight Fang

 

 

„You can go home again, so long as you understand that home is a place where you have never been.“ U. K. Le Guin

We carry the spaces we have lived in. Something persists in spaces after the body has left. Something persists in the body after the space is gone. The body absorbs these things, merges with them, shifts between presence and absence within them. still, not still brings together two practices that ask what it means to exist inside spaces that are never simply given, to move through environments that feel familiar yet remain, in some essential way, foreign. The works oscillate between the two-dimensional and the spatial, between the surface that holds a world and the structure that produces it.

Sophia Ashraf works from observation, moving between interior and exterior, between the surfaces, edges, and light of everyday environments. Her compositions are deliberately reduced, not to simplify, but to make the constructed legible. Familiar spaces acquire a subtle wrongness. The atmosphere hovers between intimacy and artificiality, between the recognized and the slightly estranged.

Eight Fang works from within the systems that organize space. The work does not resolve the distinction between body and object, organism and structure. It holds them in proximity, each altered by the nearness of the other. Drawn from a diasporic experience, the work inhabits a foreign solitude, the condition of a body that has never fully arrived.

Each practice finds its own entry point. Sophia Ashraf works primarily through painting, exploring her surroundings and spatial perception through reduced compositions of color, surface, and light. Eight Fang works with installation and painting, following a modular system as both material language and critical framework, in which the underlying structure becomes part of the work itself, and the system that holds the work is also what the work is about. Across both practices, space is neither stable nor neutral. It is constructed, sensed, and internalized, whether as built space, social environment, or digital space. still, not still describes that suspended state. Neither fully still nor in motion, but the moment between the two where things persist. Where slowness becomes the only form of intimacy, and the familiar always remains just out of reach.

Ashraf | Fang